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Muskelfasertyp

Muskelfasern sind die grundlegenden Strukturen der Muskulatur und können grob in die Muskelfasertypen 1 und 2 eingeteilt werden. Erfahre, welcher Muskelfasertyp – Slow-Twitch oder Fast-Twitch – bei dir dominiert und wie dies dein Training beeinflusst.

Welchen Muskelfasertyp besitzt du?

Muskelfasern sind die grundlegenden Strukturen der Muskulatur und können grob in die Muskelfasertypen 1 und 2 eingeteilt werden. Diese Unterteilung basiert auf verschiedenen Eigenschaften der Muskelfasern, wie z.B. die Kontraktionsgeschwindigkeit, der Ermüdungswiderstand und die Energiequelle.

Muskelfasertyp 1

Typ 1 Muskelfasern sind sogenannte langsam zuckende Fasern (Slow-Twitch-Fasern) und auf längere Ausdauerbelastungen spezialisiert. Sie sind mit einer hohen Anzahl an Mitochondrien ausgestattet und nutzen zur Energiegewinnung sowohl Glucose als auch Fettsäuren (Fettverbrennung), wofür sie ausreichend Sauerstoff (aerob) benötigen. Diese Muskelfasern sind für Sportarten über einen längeren Zeitraum, dafür mit geringer bis mittlerer Intensität geeignet. Beispiele sind Ausdauersportarten wie längeres Radfahren, Marathonlauf, Schwimmen, Tanzen etc.

Muskelfasertyp 2

Typ 2 Muskelfasern sind schnell zuckende Fasern (Fast-Twitch-Faser) und sind auf explosive, kraftvolle Bewegungen spezialisiert. Sie zeigen eine schnellere Kontraktionsgeschwindigkeit, sind jedoch schneller ermüdet. Für die Fähigkeit zur Schnellkraft greifen sie auf schnell verfügbare Glucose zurück und verbrennen diese ohne Sauerstoff (anaerob). Dies macht sie für Schnell- und Kraftsportarten mit ihren kurzzeitigen, aber intensiven Bewegungen wie Sprinten, Gewichtheben, Crossfit etc. interessant.

Fitness

Gut zu wissen > > Die Zusammensetzung der Muskelfasern in den Muskeln ist

genetisch bedingt, jedoch durch konsequentes Training beeinflussbar. So kann das Training das Verhältnis zwischen Typ 1 und Typ 2 Muskelfasern durchaus in die eine oder andere Richtung verändern. > Ein wiederholtes und konsequentes Ausdauertraining verbessert die Typ 1 Muskelfasern, während ein wiederholtes und konsequentes Krafttraining die Typ 2 Muskelfasern hypertrophieren lässt und der Muskel an Umfang und Kraft gewinnt.

Sind dein Sport-Typ und dein Muskelfaser-Typ widersprüchlich?

Es mag auf den ersten Blick verwirrend sein, wenn dein Sporttyp (Kraft/Ausdauer) und dein Muskelfaser-Typ (Тур 1/Typ2) offenbar widersprüchliche Ergebnisse liefern. Auf den zweiten Blick kann dieses Ergebnis Welten öffnen. Dein Potential liegt mit diesem Ergebnis sowohl im Kraftsport als auch im Ausdauerbereich. Dadurch gewinnen Training (Frequenz, Intensität, Regeneration...), Ernährung (Glykogenspeicher, Fettverbrennung...) sowie ihre Begeisterungsfähigkeit für bestimmte Sportarten an Bedeutung. Ein Beispiel dafür, dass die sogenannte Epigenetik (Lebensstil und Lebensumstände) und dein genetisches Potential niemals getrennt voneinander zu betrachten sind. Viel Erfolg beim Setzen neuer Ziele!

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