Wie viel Selbstbeherrschung hast du?
Selbstbeherrschung ist ein wichtiger Aspekt, wenn es um Diäten und Gewichtsregulierung geht. In Bezug auf die Ernährung bezeichnet Selbstbeherrschung die Fähigkeit, Versuchungen zu widerstehen, Disziplin zu wahren und langfristig gesunde Ernährungsentscheidungen zu treffen. Damit steht die Selbstbeherrschung auf einer Stufe mit Willenskraft.
Die Reaktion des Gehirns auf Belohnungen, wie wir dies beispielsweise beim Naschen erleben, kann genetisch bedingt sein. Genetische Varianten können diesen Belohnungseffekt intensivieren und die Selbstbeherrschung äußerst schwierig gestalten oder Versuchungen zu widerstehen.
Wichtig: Selbstbeherrschung ist zu einem gewissen Teil angeboren und in der Persönlichkeit verankert. Der weitaus größere Teil lässt sich jedoch trainieren und ist von Faktoren wie soziales Umfeld, psychische und emotionale Stabilität oder Stress abhängig.
Selbstbeherrschung selbst beeinflussen
Unabhängig von Deiner genetischen Veranlagung kannst du deine Selbstbeherrschung durch weitere Faktoren wie z.B.: Vermeidung von Stress, typgerechte sportliche Aktivität, ausreichend Schlaf, realistische Zielsetzung, typgerechte Diätform u.v.m. positiv beeinflussen.

Tipps zur Selbstbeherrschung
- Durchatmen: Diese wertvolle zeitliche Verzögerung kann Kurzschlusshandlungen verhindern.
- Analysieren: Der gedankliche Abstand schärft den Blick für das große Ganze und gibt dir die Souveränität und Handlungskontrolle zurück.
- Einordnen: Richte Deinen Blick in die Zukunft, also auf die Konsequenzen und Folgen. Auf diese Weise erkennst du rasch, welche Reaktion die beste ist.
- Umdenken: Unsere Wahrnehmung ist meist einseitig und selektiv. Ein gedanklicher Perspektivenwechsel schafft Verständnis und verhilft zu einer objektiven Betrachtung.
- Üben, Üben, Üben: Impulskontrolle ist eine Frage des Trainings.